IFS im gehobenen Standard und Rindfleischetikettierung sind selbstverständliche Zertifikate unseres Hauses. Immer auf der Suche nach der besten Qualität dienen unsere Zertifikate dem Anspruch unserer Philosophie. Einige der weiteren Bemühungen zum Einhalt der gegebenen Vorgaben sehen Sie unter den folgenen Punkten.

Anwendungsbereich und Zielgruppe des Standards
Der IFS Logistics ist sowohl für Lebensmittel als auch für Non-Food Produkte geeignet und umfasst alle logistischen Aktivitäten wie z. B. Be- und Entladen, Transport, Abwicklung und weiterer Vertrieb. Der Standard ist für alle Arten des Transports anwendbar: LKW, Zug, Schiff, Flugzeug oder jeder andere Art von Transport (temperaturgesteuert oder bei Raumluft). Der IFS Logistics umfasst logistische Aktivitäten, innerhalb derer Unternehmen Kontakt zu bereits verpackten Produkten haben (Transport, Verpackung von bereits vorverpackter Ware, Lagerung und/oder Vertrieb, Transport und Lagerung von Paletten). Der IFS Logistics umfasst auch unverpackte Ware (z. B.: Öl, Getreide). Es ist lose Ware, aber es findet weder eine Verarbeitung noch Aktivitäten der Primärverpackung statt. Sofern ein lebensmittelverarbeitendes Unternehmen über einen eigenen Logistic und/oder Transportbereich verfügt, wird dies mit über den IFS Food Standard abgedeckt innerhalb der dafür vorgesehen Kapitel Transport und Lagerung.Sofern Logistik und Transport Aktivitäten ausgelagert sind, findet der IFS Logistic Anwendung.

Mit der Etikettierung von Rindfleisch wurde ein System der Herkunftssicherung für Rindfleisch geschaffen, das zusätzlich zu den allgemeinen Vorschriften des Lebensmittelrechts und der Lebensmittelkennzeichnung gilt.
Die Herkunft von Rindfleisch wird transparent gemacht und ein hohes Schutzniveau der öffentlichen Gesundheit erhalten. Rindfleisch soll von der Bedientheke über alle Vermarktungs- und Erzeugungsstufen bis zu einer Gruppe von Tieren zurückverfolgt werden können.
Eingeführt wurde die Etikettierung von Rindfleisch im Anschluss an das Auftreten von BSE. Die BSE-Krise hatte bei den Verbrauchern zu einem Vertrauensverlust in die Qualität von Rindfleisch und zu einem drastischen Rückgang des Rindfleischverbrauchs geführt.

Das Hazard Analysis and Critical Control Point-Konzept (abgekürzt: HACCP-Konzept, deutsch: Gefährdungsanalyse und kritische Lenkungspunkte) ist ein vorbeugendes System, das die Sicherheit von Lebensmitteln und Verbrauchern gewährleisten soll.
Das HACCP-Konzept wurde im Jahr 1959 entwickelt, als der amerikanische Konzern The Pillsbury Company von der Raumfahrtbehörde NASA beauftragt wurde, eine weltraumgeeignete Astronautennahrung herzustellen, die hundertprozentig sicher sein sollte. Pillsbury wandte die 1949 vom US-Militär für technische Anwendungen geschaffene FMEA-Methodik auf die Lebensmittelindustrie an und entwickelte dieses Präventivkonzept gemeinsam mit der NASA weiter. 1971 wurde es in den USA als HACCP-Konzept veröffentlicht. 1985 empfahl die US-amerikanische National Academy of Sciences, das Konzept anzuwenden; daraufhin wurde es weltweit erprobt und weiterentwickelt. Der von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der UNO (FAO) herausgegebene Codex Alimentarius empfiehlt seit 1993 ebenfalls die Anwendung des HACCP-Konzeptes.